Search and Find

Book Title

Author/Publisher

Table of Contents

Show eBooks for my device only:

 

Forcierte Säkularität - Religiöser Wandel und Generationendynamik im Osten Deutschlands

of: Monika Wohlrab-Sahr, Uta Karstein, Thomas Schmidt-Lux

Campus Verlag, 2009

ISBN: 9783593407531 , 375 Pages

Format: PDF, Read online

Copy protection: DRM

Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Read Online for: Windows PC,Mac OSX,Linux

Price: 29,99 EUR



More of the content

Forcierte Säkularität - Religiöser Wandel und Generationendynamik im Osten Deutschlands


 

Inhalt

6

Vorwort

12

1. Einleitung: Säkularität und Religiosität im Osten Deutschlands – Zur Logik der Aneignung forcierter Säkularisierung

14

1.1 Säkularisierung im Osten Deutschlands: Ein ›erfolgreiches‹ Experiment

14

1.2 Forcierte Säkularisierung und deren subjektive Aneignung

15

1.3 Subjektive und familiale Logiken des Säkularisierungsprozesses

19

1.4 Familien als Schnittpunkte gesellschaftlicher Generationenverhältnisse

21

1.5 Kulturelle Semantiken im religiös-weltanschaulichen Feld

24

1.6 Religiosität und Generationendynamik

27

2. Forschungspraxis und Methoden

30

2.1 Forschung nach dem Systemumbruch – Methodische Überlegungen zur Erschließung der Lebensrealität in der DDR und in Ostdeutschland

30

2.2 Vertrautheit, Distanz und Vertrauenswürdigkeit im Interview

32

2.3 Verschränkung von Individual-, Familien- und Generationenperspektive: Das biographische Familieninterview

37

2.3.1 Familienkommunikation im Interview

38

2.3.2 Rekrutierung von Familien und Einzelpersonen für Interviews

44

2.3.3 Zum Ablauf des Familieninterviews

46

2.4 Biographische Einzelinterviews als weitere Erhebungsform

51

2.5 Fragen des Samplings

52

2.6 Zur Auswertung

54

2.7 Zur Darstellung

56

3. Generationenbeziehung und Familienkommunikation

58

3.1 Der Generationenansatz

60

3.1.1 Generation als historische Generation

60

3.1.2 Generation als familiale Generation

65

3.2 Gesellschaftliche und familiale Generationen in Ostdeutschland

68

3.3 Generation als kulturelles Deutungsmuster – Zur Verknüpfung des familialen und historischen Generationenkonzeptes

74

3.4 Generationenverhältnisse in der Familienkommunikation

75

3.4.1 Familienkommunikation als Repräsentation familialer Geschlossenheit

78

3.4.2 Generationendifferenzen und ihre kommunikative Bearbeitung

84

3.4.3 Diskontinuitäten und Konflikte – Problematisierung von Differenz

109

3.5 Fazit

115

4. Religion im Konflikt: Ostdeutsche Familien zwischen Säkularisierung, kirchlicher Tradition und religiöser Neuorientierung

118

4.1 Bestandsaufnahme der religiösen Entwicklung in der DDR und in Ostdeutschland

118

4.2 Konfliktmodell des ostdeutschen Säkularisierungsprozesses

121

4.2.1 Die ostdeutsche Säkularisierung als Problem der Religionssoziologie

121

4.2.2 Konflikttheoretische Perspektiven in der Religionssoziologie

126

4.2.3 Säkularisierung als Konflikt: Das Modell

129

4.2.4 Säkularisierung als Konflikt: Der Fall der DDR

132

4.3 Säkularisierungsprozesse in ostdeutschen Familien

138

4.3.1 Konflikt um Mitgliedschaft und rituelle Partizipation

140

4.3.2 Konflikt um Weltdeutungen

148

4.3.3 Konflikt um Ethik und Moral

155

4.3.4 Veränderung der Konfliktlinien in den Generationenlagerungen

159

4.3.5 Sicherung der Säkularität nach 1989

165

4.4 Zwischen »Durchhalten« und »Jetzt erst recht«. Strategien der Aufrechterhaltung von Religiosität und Kirchenbindung in der DDR

168

4.4.1 Erhaltung und Behauptung der Kirchenbindung

169

4.4.2 Zuwendung zur Kirche aufgrund ihrer politischen Rolle in der DDR

180

4.4.3 Kirche und Kirchenbindung nach 1989

186

4.5 Fazit

194

5. »Was glauben Sie, kommt nach dem Tod?« – Große Transzendenz in der postsozialistischen Gesellschaft mit Christine Schaumburg

198

5.1 Große Transzendenz in säkularisierten Kontexten

198

5.2 »Was glauben Sie, kommt nach dem Tod?«

201

5.2.1 Christlich geprägte Semantiken: Vom Auferstehungsglauben zum »Offenlassen« der Möglichkeit eines Lebens nach dem Tode

205

5.2.2 Atheistische Semantiken: Vom Ende der Person zum biologischen Kreislauf

208

5.2.3 Agnostische Spiritualität: Analogieschlüsse, Plausibilitäten, Semantiken

213

5.3 Agnostische Spiritualität: Transzendente Orientierungen auf dem philosophisch-weltanschaulichen Markt

224

6. Religiöse Neuorientierungen in der jüngsten Generation mit Anja Frank

226

6.1 Ausgangslage

226

6.2 Religiöse Neuorientierungen im Postsozialismus

231

6.2.1 Religion als Kulturgut, Mythos und ästhetische Erfahrung

232

6.2.2 Religion als Medium gesellschaftlicher Utopien und der Arbeit an sich selbst

239

6.2.3 Religion als charismatische Vergemeinschaftung

249

6.2.4 Religion als transzendente Spekulation

253

6.3 Konsequenzen für das Generationenverhältnis

257

6.3.1 Abgrenzung vom Materialismus der Älteren

257

6.3.2 Überbrückung familialer Differenzen

259

6.4 Fazit

260

7. Gemeinschaft, Ehrlichkeit, Arbeit: Mittlere Transzendenzen in der postsozialistischen Gesellschaft

264

7.1 Mittlere Transzendenzen in postsozialistischen und postreligiösen Kontexten

264

7.2 Gemeinschaft, Ehrlichkeit, Arbeit – »Mittlere Transzendenzen« in der postsozialistischen und postreligiösen Gesellschaft

267

7.2.1 »Gesellschaft als Gemeinschaft« und die Kritik des Materialismus

268

7.2.2 »Ehrlichkeit«

279

7.2.3 »Arbeit«

283

7.3 Gemeinschaft, Ehrlichkeit, Arbeit – Identitäre Verankerungen im Prozess des langen, schnellen Übergangs

291

8. Gesellschaftlicher Konflikt und kulturelle Semantik: Zu einer Kultursoziologie forcierter Säkularität

294

8.1 Bekenntnis(zwang), »Zweigleisigkeit« und die Suche nach Räumen der Authentizität

295

8.1.1 Bekenntniszwang und Neutralisierung konkurrierender Bindungen

297

8.1.2 Das Äußere im Inneren

299

8.1.3 Zweigleisigkeit

300

8.1.4 Räume der Authentizität

302

8.1.5 Semantische Grenzziehungen

304

8.2 Theoretische Bestimmung: Gesellschaftsstruktur, soziale Deutungsmuster, situiertes Handeln

304

8.3 Gesellschaftsstruktur

309

8.3.1 Die Ausdifferenzierung von Subwelten: Öffentlichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit

309

8.3.2 Kreise als ›authentische‹ Gegenwelten und die Unhintergehbarkeit des Gesellschaftlichen

312

8.4 Soziale Grenzziehungen und kulturelle Deutungsmuster

324

8.4.1 Exklusion: »Man kann nur einem Herren dienen« / »Irgendwann musste dich bekennen«

326

8.4.2 Sphärendifferenzierung und geteilte Loyalitäten: »Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist« / »Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing«

332

8.4.3 Integrationismus: »Sozialität und Religiosität«

344

8.5 Semantiken der Diktatur und was aus ihnen geworden ist

347

9. Forcierte Säkularität: Das erzwungene Eigene

350

Anhang

354

Literatur

358